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Zahl des Monats

Bühne frei für spannende, kuriose oder hilfreiche Zahlen rund um Nachhal­tigkeit im Alltag. Jeden Monat nehmen wir hier einen Fakt genauer unter die Lupe.
07/2024

Mehr als 30 Grad erreichen wir meist nur im Sommer. In Teilen Spaniens wurde diese Tempe­ratur aller­dings bereits Anfang des Jahres erreicht – mit 30,7 Grad Celsius ein neuer Hitze­rekord im Januar. Vielerorts im Land herrschten Tempe­ra­turen, wie sie eigentlich für den örtlichen Mai typisch sind. Bereits im Dezember 2023 wurde Spanien von einer Hitze­welle heimge­sucht, bei der das Thermo­meter in Andalusien bis auf 29,9 Grad Celsius kletterte. Es bestätigt den Trend, dass die Winter­monate in Spanien stetig wärmer werden. Das Land leidet zudem unter großer Trockenheit, vor allem in Katalonien und Andalusien. Dabei werden Tempe­ra­tur­re­korde weltweit immer regel­mä­ßiger von natio­nalen Wetter­diensten gemessen. Studien zeigen, dass die Hitze­wellen in einem direkten Zusam­menhang mit der Klima­er­wärmung stehen. Das bedeutet, mit zuneh­mendem Klima­wandel werden auch Hitze­wellen wahrschein­licher. Auswir­kungen haben die auf das Wohlbe­finden der Menschen, z.B. steigt das Risiko für Verbren­nungen durch extreme Oberflä­chen­tem­pe­ra­turen sowie Hitzetode.

06/2024

Ein Drittel mehr Pflege­kräfte als 2019 werden 2049 in Deutschland voraus­sichtlich benötigt. Grund dafür ist die älter werdende Gesell­schaft. Der Bedarf wird in den nächsten 25 Jahren um bis zu 690.000 Pflege­kräfte steigen. Proble­ma­tisch ist dies vor allem im Hinblick auf die bereits aktuell bestehende Kluft zwischen Bedarf und Angebot von Pflege­per­sonal – der Pflege­not­stand könnte sich also drastisch verschärfen.

Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

05/2024

So groß ist die Fläche, die jährlich weltweit durch mensch­liche Eingriffe zerstört wird – das entspricht rund 27 Fußball­feldern pro Minute. Die Gründe, aus denen Wälder gerodet werden, sind vielfältig – häufig werden gesunde Wälder in landwirt­schaft­liche Nutzflächen umgewandelt. Diese werden beispiels­weise für den Anbau von Soja oder Palmöl sowie zur Haltung von Nutztieren benötigt. In Folge der Abholzung kommt es zum Verlust der biolo­gi­schen Vielfalt an Land und Tieren, wodurch der Klima­wandel verstärkt wird. Die dadurch bedingten extremen Wetter­lagen, wie Hitze und Dürre, werden umgekehrt wiederum negative Auswir­kungen auf den Waldbe­stand haben und Waldbrände begüns­tigen – weltweit und in Deutschland. Aus diesem Grund hat das EU-Parlament beschlossen, bis 2030 rund 30 Prozent und bis 2050 sogar 90 Prozent der geschä­digten Lebens­räume im Wasser und an Land wieder­her­stellen zu wollen.

Quellen: Bundes­mi­nis­terium für wirtschaft­liche Zusam­men­arbeit und Entwicklung, Green­peace

04/2024

Die Antidis­kri­mi­nie­rungs­stelle des Bundes, eine unabhängige Stelle im Bundes­fa­mi­li­en­mi­nis­terium, zählte im Jahr 2022 insgesamt 6.627 Beratungs­an­fragen. Das bedeutet, in 6.627 Fällen suchten Menschen Unter­stützung und Beratung aufgrund erfah­rener Benach­tei­ligung. Benach­tei­li­gungen, die sich auf mindestens ein innerhalb des Allge­meinen Gleich­be­hand­lungs­ge­setztes (AGG) geschütztes Diskri­mi­nie­rungs­merkmal zurück­führen lassen. Im Vergleich zu den Vorjahren stagniert die Zahl der Beratungs­an­fragen demnach auf einem stabil hohen Niveau.

Ziel des AGG ist, Benach­tei­li­gungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethni­schen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltan­schauung, einer Behin­derung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu besei­tigen.

Quelle: Antidis­kri­mi­nie­rungs­be­richt der Bundes­re­gierung

03/2024

Am 22. März ist inter­na­tio­naler Weltwas­sertag. Der von den Vereinten Nationen ausge­rufene Tag soll an Wasser als essen­zielle Lebens­res­source erinnern. Denn obwohl der Zugang zu sauberem Trink­wasser in den Menschen­rechten verankert ist, ist die weltweite Wasser­ver­sorgung sehr ungleich verteilt. Während der regel­mäßige Zugang zu sauberem Trink­wasser für viele eine Selbst­ver­ständ­lichkeit ist, ist dies für 2,1 Milli­arden Menschen weltweit nicht der Fall. Insbe­sondere in Afrika, Latein­amerika und Asien herrscht teils drama­tische Wasser­knappheit. Dort haben Menschen keinen regel­mä­ßigen Zugang zu sauberem Wasser, das sie zum Trinken, zur Zubereitung von Essen und zur Körper­hy­giene benötigen. Nach Angabe von Unicef (2023) wird sich die Wasser­knappheit durch den Klima­wandel in den kommenden Jahren zunehmend verschärfen. Auf verschmutztes Trink­wasser gehen weltweit die häufigsten Krank­heits- und Todes­ur­sachen zurück.

Quellen: Bundes­mi­nis­terium für wirtschaft­liche Zusam­men­arbeit und Entwicklung, Unicef

02/2024

Wenngleich der Anteil allein­er­zie­hender Männer damit im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen ist, ist er dennoch weiterhin gering. Von den mehr als acht Millionen Familien mit minder­jäh­rigen Kindern in Deutschland, sind rund 1,57 Millionen allein­er­ziehend. Das heißt: In knapp jeder fünften Familie mit Kindern unter 18 Jahren leben die Eltern getrennt. In der Folge übernimmt überwiegend ein Elternteil die Betreuung – oder beide teilen sich die Erziehung gleich­be­rechtigt.

Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

01/2024

Aktuell leben rund acht Milli­arden Menschen auf der (Statista, September 2023). Nach Angabe der Bundes­re­gierung wird diese Zahl in den nächsten 25 Jahren um eine weitere Milliarde steigen; gleich­zeitig werden die Ressourcen des Planeten immer knapper. Das führt zu einer Vielzahl von Heraus­for­de­rungen, die bereits jetzt zahlreiche Menschen betreffen: unter anderem eine zuneh­mende Kluft zwischen arm und reich, anhal­tender Hunger und Mangel­er­nährung sowie ein fehlender Zugang zu sozialer Sicherung und Grund­ver­sorgung.

Quellen: Statista, Bundes­re­gierung

12/2023

10,8 Tonnen CO2-Äquiva­lente – so groß ist der der durch­schnitt­liche CO2-Fußab­druck pro Kopf in Deutschland. Fast ein Drittel davon, also 3,4 Tonnen, sind auf den Konsum zurück­zu­führen. Jeweils 20 Prozent fallen in den Bereichen Wohnen und Mobilität an. Die Ernäh­rungs­weise verur­sacht einen Verbrauch von 1,7 Tonnen CO2. In gerin­gerem Maße sind Strom und die öffent­liche Infra­struktur mit 5 bzw. 8 Prozent am CO2-Fuaßb­druck beteiligt. Um die Erder­wärmung zu begrenzen, soll der CO2-Fußbdruck in Deutschland langfristig nicht mehr als eine Tonne betragen.

Quelle: Bundes­mi­nis­terium für Umwelt, Natur­schutz, nukleare Sicherheit und Verbrau­cher­schutz

11/2023

Frauen machen in Deutschland 51 Prozent der Bevöl­kerung und 44 Prozent der berufs­tä­tigen Personen sind weiblich. Aller­dings ist nur jede dritte Frau in einer Führungs­po­sition, wie das statis­tische Bundesamt für das Jahr 2021 ermit­telte. Seit Beginn dieser Erhebung im Jahr 2012 hat sich der Anteil von Frauen als Führungs­kraft nur wenig verändert, die Wachs­tumsrate betrug lediglich 0,6 Prozent. Zu den Führungs­po­si­tionen zählen Vorstände und Geschäfts­füh­re­rinnen sowie Führungs­kräfte im Handel, Produktion und Dienst­leis­tungen.

Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

10/2023

Im weltweiten Vergleich der Länder mit dem höchsten CO2-Verbrauch rangiert Deutschland an siebter Stelle. Den ersten Platz belegt China und stößt so viele Emissionen aus wie die USA, Indien, Russland, Japan und der Iran zusammen. Betrachtet man aller­dings den Ausstoß von CO2-Emissionen pro Kopf, wendet sich das Blatt. Deutschland liegt dann auf Platz 34 mit 8,1 Tonnen CO2-Verbrauch pro Kopf. China liegt drei Plätze hinter Deutschland und an erster Stelle steht Katar mit einem 36 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf.

Quelle: Andrew, R.M. & Peters, G.P. (2022): The Global Carbon Project’s fossil CO²‑E emissions dataset. Global Carbon Atlas 2022

09/2023

Wie komme ich möglichst emissi­onsarm von A nach B? Auf dem Weg zu einem bewuss­teren Lebensstil hin zu mehr Nachhal­tigkeit kann das eine der Fragen sein, die dabei aufkommt. Intuitiv könnte man denken: „Statt der eigenen vier Räder nehme ich einfach die öffent­lichen Verkehrs­mittel!“ Laut dem Umwelt­bun­desamt stoßen Linien­busse pro beför­derte Person und pro Kilometer 76 Gramm CO2 aus – ein PKW kommt auf 142 Gramm. Wer aller­dings noch mehr CO2 einsparen möchte und darüber hinaus mehr Bewegung in den Alltag einbauen will, sollte auf ein Pedelec zurück­greifen. Diese Art des E‑Bikes, für das man zwar eigene Muskel­kraft aufbringen muss, aber dabei Unter­stützung von einem einge­bauten Motor erhält, stößt lediglich sechs Gramm COpro Perso­nen­ki­lo­meter aus. Diese positive Umwelt­bilanz wird auch vom Motor nicht beein­trächtigt: Bei der Herstellung und Entsorgung des bei Pedelecs oft verbauten Lithium-Ionen-Akkus entsteht nicht mehr CO2als ein durch­schnitt­licher PKW auf 100 Kilometern ausstößt. 

Quelle: Umwelt­bun­desamt

08/2023

Häufig werden die nachhal­tig­keits­be­zo­genen Verant­wor­tungs­be­reiche von Unter­nehmen durch die ESG-Kriterien — Enviro­m­ental (Umwelt), Social (Soziales) und Gover­nance (Unter­neh­mens­führung) — definiert. Zum Bereich Soziales zählen zum Beispiel Weiter­bil­dungs­mög­lich­keiten für Mitar­bei­tende. Eine Analyse des statis­ti­schen Bundesamts hat ergeben, dass auf angestellte Person im Durch­schnitt 28 Stunden jährliche Weiter­bil­dungszeit kommen. Damit nehmen die Stunden, die Mitar­bei­tende in ihre Weiter­bildung inves­tieren können, zu: Im Jahr 2015 waren es pro Kopf noch 22 Stunden.


Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

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