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Zahl des Monats

Bühne frei für spannende, kuriose oder hilfreiche Zahlen rund um Nachhal­tigkeit im Alltag. Jeden Monat nehmen wir hier einen Fakt genauer unter die Lupe.
  • 04/2024

    6.627 Anfragen aufgrund von Diskriminierung

    Die Antidis­kri­mi­nie­rungs­stelle des Bundes, eine unabhängige Stelle im Bundes­fa­mi­li­en­mi­nis­terium, zählte im Jahr 2022 insgesamt 6.627 Beratungs­an­fragen. Das bedeutet, in 6.627 Fällen suchten Menschen Unter­stützung und Beratung aufgrund erfah­rener Benach­tei­ligung. Benach­tei­li­gungen, die sich auf mindestens ein innerhalb des Allge­meinen Gleich­be­hand­lungs­ge­setztes (AGG) geschütztes Diskri­mi­nie­rungs­merkmal zurück­führen lassen. Im Vergleich zu den Vorjahren stagniert die Zahl der Beratungs­an­fragen demnach auf einem stabil hohen Niveau.

    Ziel des AGG ist, Benach­tei­li­gungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethni­schen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltan­schauung, einer Behin­derung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu besei­tigen.

    Quelle: Antidis­kri­mi­nie­rungs­be­richt der Bundes­re­gierung

  • 03/2024

    2,1 Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser

    Am 22. März ist inter­na­tio­naler Weltwas­sertag. Der von den Vereinten Nationen ausge­rufene Tag soll an Wasser als essen­zielle Lebens­res­source erinnern. Denn obwohl der Zugang zu sauberem Trink­wasser in den Menschen­rechten verankert ist, ist die weltweite Wasser­ver­sorgung sehr ungleich verteilt. Während der regel­mäßige Zugang zu sauberem Trink­wasser für viele eine Selbst­ver­ständ­lichkeit ist, ist dies für 2,1 Milli­arden Menschen weltweit nicht der Fall. Insbe­sondere in Afrika, Latein­amerika und Asien herrscht teils drama­tische Wasser­knappheit. Dort haben Menschen keinen regel­mä­ßigen Zugang zu sauberem Wasser, das sie zum Trinken, zur Zubereitung von Essen und zur Körper­hy­giene benötigen. Nach Angabe von Unicef (2023) wird sich die Wasser­knappheit durch den Klima­wandel in den kommenden Jahren zunehmend verschärfen. Auf verschmutztes Trink­wasser gehen weltweit die häufigsten Krank­heits- und Todes­ur­sachen zurück.

    Quellen: Bundes­mi­nis­terium für wirtschaft­liche Zusam­men­arbeit und Entwicklung, Unicef

  • 02/2024

    15 Prozent der Alleinerziehenden in Deutschland sind Väter

    Wenngleich der Anteil allein­er­zie­hender Männer damit im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen ist, ist er dennoch weiterhin gering. Von den mehr als acht Millionen Familien mit minder­jäh­rigen Kindern in Deutschland, sind rund 1,57 Millionen allein­er­ziehend. Das heißt: In knapp jeder fünften Familie mit Kindern unter 18 Jahren leben die Eltern getrennt. In der Folge übernimmt überwiegend ein Elternteil die Betreuung – oder beide teilen sich die Erziehung gleich­be­rechtigt.

    Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

  • 01/2024

    9 Milliarden Menschen werden 2050 voraussichtlich auf der Erde leben

    Aktuell leben rund acht Milli­arden Menschen auf der (Statista, September 2023). Nach Angabe der Bundes­re­gierung wird diese Zahl in den nächsten 25 Jahren um eine weitere Milliarde steigen; gleich­zeitig werden die Ressourcen des Planeten immer knapper. Das führt zu einer Vielzahl von Heraus­for­de­rungen, die bereits jetzt zahlreiche Menschen betreffen: unter anderem eine zuneh­mende Kluft zwischen arm und reich, anhal­tender Hunger und Mangel­er­nährung sowie ein fehlender Zugang zu sozialer Sicherung und Grund­ver­sorgung.

    Quellen: Statista, Bundes­re­gierung

  • 12/2023

    10,8 Tonnen CO2-Äquivalente pro Kopf

    10,8 Tonnen CO2-Äquiva­lente – so groß ist der der durch­schnitt­liche CO2-Fußab­druck pro Kopf in Deutschland. Fast ein Drittel davon, also 3,4 Tonnen, sind auf den Konsum zurück­zu­führen. Jeweils 20 Prozent fallen in den Bereichen Wohnen und Mobilität an. Die Ernäh­rungs­weise verur­sacht einen Verbrauch von 1,7 Tonnen CO2. In gerin­gerem Maße sind Strom und die öffent­liche Infra­struktur mit 5 bzw. 8 Prozent am CO2-Fuaßb­druck beteiligt. Um die Erder­wärmung zu begrenzen, soll der CO2-Fußbdruck in Deutschland langfristig nicht mehr als eine Tonne betragen.

    Quelle: Bundes­mi­nis­terium für Umwelt, Natur­schutz, nukleare Sicherheit und Verbrau­cher­schutz

  • 11/2023

    Jede Dritte Frau in Führungsposition

    Frauen machen in Deutschland 51 Prozent der Bevöl­kerung und 44 Prozent der berufs­tä­tigen Personen sind weiblich. Aller­dings ist nur jede dritte Frau in einer Führungs­po­sition, wie das statis­tische Bundesamt für das Jahr 2021 ermit­telte. Seit Beginn dieser Erhebung im Jahr 2012 hat sich der Anteil von Frauen als Führungs­kraft nur wenig verändert, die Wachs­tumsrate betrug lediglich 0,6 Prozent. Zu den Führungs­po­si­tionen zählen Vorstände und Geschäfts­füh­re­rinnen sowie Führungs­kräfte im Handel, Produktion und Dienst­leis­tungen.

    Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

  • 10/2023

    CO2-Verbrauch: Siebter Platz für Deutschland

    Im weltweiten Vergleich der Länder mit dem höchsten CO2-Verbrauch rangiert Deutschland an siebter Stelle. Den ersten Platz belegt China und stößt so viele Emissionen aus wie die USA, Indien, Russland, Japan und der Iran zusammen. Betrachtet man aller­dings den Ausstoß von CO2-Emissionen pro Kopf, wendet sich das Blatt. Deutschland liegt dann auf Platz 34 mit 8,1 Tonnen CO2-Verbrauch pro Kopf. China liegt drei Plätze hinter Deutschland und an erster Stelle steht Katar mit einem 36 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf.

    Quelle: Andrew, R.M. & Peters, G.P. (2022): The Global Carbon Project’s fossil CO²‑E emissions dataset. Global Carbon Atlas 2022

  • 09/2023

    15 Gramm CO2 pro Personenkilometer

    Wie komme ich möglichst emissi­onsarm von A nach B? Auf dem Weg zu einem bewuss­teren Lebensstil hin zu mehr Nachhal­tigkeit kann das eine der Fragen sein, die dabei aufkommt. Intuitiv könnte man denken: „Statt der eigenen vier Räder nehme ich einfach die öffent­lichen Verkehrs­mittel!“ Laut dem Umwelt­bun­desamt stoßen Linien­busse pro beför­derte Person und pro Kilometer 76 Gramm CO2 aus – ein PKW kommt auf 142 Gramm. Wer aller­dings noch mehr CO2 einsparen möchte und darüber hinaus mehr Bewegung in den Alltag einbauen will, sollte auf ein Pedelec zurück­greifen. Diese Art des E‑Bikes, für das man zwar eigene Muskel­kraft aufbringen muss, aber dabei Unter­stützung von einem einge­bauten Motor erhält, stößt lediglich sechs Gramm COpro Perso­nen­ki­lo­meter aus. Diese positive Umwelt­bilanz wird auch vom Motor nicht beein­trächtigt: Bei der Herstellung und Entsorgung des bei Pedelecs oft verbauten Lithium-Ionen-Akkus entsteht nicht mehr CO2als ein durch­schnitt­licher PKW auf 100 Kilometern ausstößt. 

    Quelle: Umwelt­bun­desamt

  • 08/2023

    28 Stunden jährliche Weiterbildungszeit

    Häufig werden die nachhal­tig­keits­be­zo­genen Verant­wor­tungs­be­reiche von Unter­nehmen durch die ESG-Kriterien — Enviro­m­ental (Umwelt), Social (Soziales) und Gover­nance (Unter­neh­mens­führung) — definiert. Zum Bereich Soziales zählen zum Beispiel Weiter­bil­dungs­mög­lich­keiten für Mitar­bei­tende. Eine Analyse des statis­ti­schen Bundesamts hat ergeben, dass auf angestellte Person im Durch­schnitt 28 Stunden jährliche Weiter­bil­dungszeit kommen. Damit nehmen die Stunden, die Mitar­bei­tende in ihre Weiter­bildung inves­tieren können, zu: Im Jahr 2015 waren es pro Kopf noch 22 Stunden.


    Quelle: Statis­ti­sches Bundesamt

  • 07/2023

    1971: erster Earth Overshoot Day

    Jedes Jahr markiert der „Earth Overshoot Day“ (Deutsch: Erdüber­las­tungstag) den Tag im Jahr, an dem die Menschheit alle natür­lichen Ressourcen aufge­braucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres zu Verfügung stellen kann. Das heißt: Ab dem Tag lebt die Menschheit über ihre natür­lichen Verhält­nisse. Zum ersten Mal wurde der Earth Overshoot Day im Jahr 1971 aufge­zeichnet. Seitdem wird der Earth Overshoot Day immer früher im Jahr erreicht. Zum Vergleich: Im Jahr 1971 waren die natür­lichen Ressourcen der Erde erst Mitte Dezember ausge­schöpft, während sie im Jahr 2022 bereits im Juli verbraucht waren. Mit dieser Lebens­weise bräuchte es 1,75 Erden.

  • 06/2023

    Insekten bestäuben fast 80 Prozent aller Pflanzen in Deutschland

    Sie werden oft als störend empfunden, aber sind unersetzlich für unsere Ökosysteme: Insekten. Fast 80 Prozent aller Blüten­pflanzen werden von ihnen bestäubt. Dabei übernimmt die Honig­biene einen Hauptteil des Jobs. Sie sammeln Pollen einer Blüte und bestäuben damit eine andere Blüte. Ohne Bienen hätten wir einer Rechnung des Deutschen Imker­bunds zufolge beispiels­weise nur 10 Prozent unseres üblichen Ertrags von Birnen.

  • 05/2023

    10 % der reichsten Weltbevölkerung produzieren fast die Hälfte der globalen CO2-Emissionen

    Klima­wandel und soziale Ungleichheit: Dass diese beiden Themen untrennbar mitein­ander verbunden sind, zeigt die aktuelle Zahl des Monats. Die reichsten zehn Prozent der Menschen auf der Welt sind für 48 Prozent der globalen CO2-Emissionen verant­wortlich. Gleich­zeitig ist die ärmere Hälfte der Weltbe­völ­kerung am stärksten von den Folgen des Klima­wandels betroffen. Diese insgesamt dreieinhalb Milli­arden Menschen verur­sachen aller­dings nur zehn Prozent der schäd­lichen Treib­hausgase.

    Studien

    Zahlen, Daten und Fakten: Die gibt es rund um Nachhal­tigkeit wie Sand am Meer. Außerdem prallen unter­schied­liche Ansichten beim öffent­lichen Diskurs aufein­ander. Auf dieser Seite stellen wir einige spannende Studien und Umfragen zum Thema vor.

    Deutsche wünschen sich mehr Infos zu nachhaltigen Versicherungen

    Nachhal­tigkeit in der Versi­che­rungs­branche – diese Verknüpfung haben viele Deutsche nicht auf dem Schirm. Das ist das Fazit einer im Jahr 2023 veröf­fent­lichten Studie…

    Klimaschutz durchs digitale Arbeiten? Viele Berufstätige sehen noch keinen Zusammenhang

    Digitaler Arbeits­platz und Klima­schutz – hat das überhaupt etwas mitein­ander zu tun? Die Ergeb­nisse zweier Studien vom Vodafone Institute for Society and Commu­ni­catio…

    Wie hängen Diversität und Unternehmenserfolg zusammen?

    Mit einem hetero­genen Kulturmix in der Beleg­schaft, Führungs­kräften aller Geschlechter und inklu­siven Unter­neh­mens­werten steigt die Renta­bi­lität eines Unter­nehmens. D…

    Deutsche legen trotz Krise Wert auf Nachhaltigkeit

    Auch in Krisen­zeiten ist Nachhal­tigkeit den Deutschen wichtig. Das zeigte der im Oktober 2022 erschienene Nachhal­tig­keits­index des größten deutschen Markt­for­schungsin…

    Grüne Gedanken im Wahllokal: Gen Z schaut auf Nachhaltigkeitsaspekte in Parteiprogrammen

    Nachhal­tigkeit und Politik: Für die Generation Z in Deutschland gehört das auf jeden Fall zusammen. Das stellte die Wirtschafts­prü­fungs­ge­sell­schaft Price­wa­ter­houseCoo…
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