LVM stellt Energieversorgung ihrer Zentrale auf erneuerbare Energien um
Ein neuer Vertrag mit den Stadtwerken Münster garantiert, dass zukünftig alle Gebäude der LVM-Zentrale in Münster mit einem bedeutenden Anteil an regionalem Ökostrom betrieben werden. Ab Januar 2024 wird die LVM den Ökostromanteil von derzeit 60 Prozent auf 100 Prozent erhöhen und dabei auf regenerative Energien aus möglichst regionalen Quellen setzen. Mit dem frisch unterzeichneten Dreijahresvertrag erreicht das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein innerhalb ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und geht gemeinsam mit dem Energieversorger einen neuen Weg. Die Stadtwerke liefern der LVM zukünftig zertifizierten Ökostrom. Dabei kommen circa 20 Prozent des Strombedarfs exklusiv aus einer Dach-Fotovoltaikanlage, die aktuell in der Billerbecker Bauernschaft Beerlage entsteht. Darüber hinaus benötigten Strom liefern regenerative Kraftwerksparks in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Gemeinsames Ziel: Energiewende vorantreiben
Den Gasbedarf ihrer Zentral- und Campusgebäude deckt die LVM bereits zu 100 Prozent über Biogas. Ab 2024 soll auch der Strom für diese Gebäude vollständig aus regenerativen Quellen wie Wind‑, Solar- und Biomasse-Anlagen stammen. Der Fokus auf heimische erneuerbare Energiequellen soll zugleich den Ausbau entsprechender Kapazitäten in Deutschland unterstützen.
Die Vertragspartner verbindet das gemeinsame Anliegen, den Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromversorgung in Deutschland und insbesondere in der Region weiter zu erhöhen. Deshalb investieren die Stadtwerke je verbrauchter Kilowattstunde einen fest definierten Betrag in den Neubau neuer Öko-Kraftwerke. Und am Jahresende erhält die LVM einen Nachweis über den erzielten Umweltnutzen durch ihre Förderung. Die Umstellung betrifft die Energieversorgung der Zentralgebäude der LVM, nicht jedoch die Kapitalanlage oder den Versicherungsbetrieb.
Bildnachweis: LVM Versicherung/Oliver Kessler

