Schritt für Schritt werden wir uns unserer Auswirkungen auf Umwelt und Klima bewusster und bauen unser soziales Engagement aus. Welche Fortschritte wir im vergangenen Jahr erzielt haben, erfahren Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2023.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, eine unabhängige Stelle im Bundesfamilienministerium, zählte im Jahr 2022 insgesamt 6.627 Beratungsanfragen. Das bedeutet, in 6.627 Fällen suchten Menschen Unterstützung und Beratung aufgrund erfahrener Benachteiligung. Benachteiligungen, die sich auf mindestens ein innerhalb des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) geschütztes Diskriminierungsmerkmal zurückführen lassen. Im Vergleich zu den Vorjahren stagniert die Zahl der Beratungsanfragen demnach auf einem stabil hohen Niveau.
Ziel des AGG ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.
Quelle: Antidiskriminierungsbericht der Bundesregierung
Am 22. März ist internationaler Weltwassertag. Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Tag soll an Wasser als essenzielle Lebensressource erinnern. Denn obwohl der Zugang zu sauberem Trinkwasser in den Menschenrechten verankert ist, ist die weltweite Wasserversorgung sehr ungleich verteilt. Während der regelmäßige Zugang zu sauberem Trinkwasser für viele eine Selbstverständlichkeit ist, ist dies für 2,1 Milliarden Menschen weltweit nicht der Fall. Insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien herrscht teils dramatische Wasserknappheit. Dort haben Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser, das sie zum Trinken, zur Zubereitung von Essen und zur Körperhygiene benötigen. Nach Angabe von Unicef (2023) wird sich die Wasserknappheit durch den Klimawandel in den kommenden Jahren zunehmend verschärfen. Auf verschmutztes Trinkwasser gehen weltweit die häufigsten Krankheits- und Todesursachen zurück.
Quellen: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Unicef
Als eine von 100 Städten entwickelt Münster im Rahmen des EU-Projekts „100 Climate-Neutral and Smart Cities” einen Klimastadt-Vertrag mit der Stadtgesellschaft. Auch die LVM unterstützt das Engagement. Gestern Abend nahmen der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Kleuker und Judith Peters, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit, an der Unterzeichnungsfeier teil, wo Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe die erste Vertragsfassung präsentierte. Damit verpflichtet sich die LVM offiziell, zur angestrebten Klimaneutralität der Stadt beizutragen. „Der Klimastadt-Vertrag ist sowohl Chance als auch Verpflichtung für uns, am Klimaschutz Münsters mitzuwirken. Dabei schätze ich besonders das kollektive Vorgehen: Wir alle sind gefragt, unser Denken und Handeln zu verändern, Vorschläge einzubringen und umzusetzen und vor allem: in den Austausch zu kommen“, so Dr. Mathias Kleuker.
Indem die LVM ihre eigenen Ziele zur CO2-Reduktion erreicht, minimieren sich auch die Emissionen in der städtischen Atmosphäre. Manche Vorhaben gelingen dabei nur Hand in Hand. So zum Beispiel bei der Energieversorgung: Aktuell bezieht die LVM Fernwärme der Stadtwerke Münster aus dem Gaskraftwerk am Hafen. Die dadurch entstehenden Emissionen kompensiert das Unternehmen. Um hier langfristig Klimaneutralität ohne Kompensation zu erreichen, ist eine Umstellung auf regenerative Quellen von Seiten der Stadtwerke notwendig.
Mehr über den Klimastadt-Vertrag erfahren Sie hier.
Wenngleich der Anteil alleinerziehender Männer damit im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen ist, ist er dennoch weiterhin gering. Von den mehr als acht Millionen Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland, sind rund 1,57 Millionen alleinerziehend. Das heißt: In knapp jeder fünften Familie mit Kindern unter 18 Jahren leben die Eltern getrennt. In der Folge übernimmt überwiegend ein Elternteil die Betreuung – oder beide teilen sich die Erziehung gleichberechtigt.
Übersichtlich und verständlich informieren ab sofort 24 PDF-Seiten über das nachhaltige Handeln der LVM. In kurzen Texten werden Themen rund um Umweltmanagement, Produkte, Kapitalanlage, Vielfalt und Engagement sowie nachhaltige Agenturen vorgestellt. Alle Unterkapitel sind im Inhaltsverzeichnis verlinkt und können per Klick aufgerufen werden. Neben der Website dient die Broschüre als schriftliches Standardwerk und soll vor allem einen Überblick über die Nachhaltigkeitsstrategie geben.
Aktuell leben rund acht Milliarden Menschen auf der (Statista, September 2023). Nach Angabe der Bundesregierung wird diese Zahl in den nächsten 25 Jahren um eine weitere Milliarde steigen; gleichzeitig werden die Ressourcen des Planeten immer knapper. Das führt zu einer Vielzahl von Herausforderungen, die bereits jetzt zahlreiche Menschen betreffen: unter anderem eine zunehmende Kluft zwischen arm und reich, anhaltender Hunger und Mangelernährung sowie ein fehlender Zugang zu sozialer Sicherung und Grundversorgung.
Im Rahmen der Kampagne #InsurersForTomorrow des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichten verschiedene LVM-Mitarbeitende in kurzen Videos, was das Unternehmen für mehr Umwelt- und Klimaschutz tut. Mit der Veröffentlichungsreihe macht der GDV das ökologische Engagement seiner Mitglieder im Netz sichtbar und zeigt, welche Initiativen und Ansätze die Versicherer bereits auf den Weg gebracht haben. Neben der allgemeinen Strategie geben die LVMerinnen und LVMer Einblicke in die Energieversorgung und die ressourcenschonende Ausrichtung der Betriebsrestaurants. Außerdem wird der Frage auf den Grund gegangen, wie Versicherungsprodukte ökologischer und sozialer gestaltet werden können, z.B. bei Lebens- und Rentenversicherungs- sowie Kfz-Versicherungsprodukten.
10,8 Tonnen CO2-Äquivalente – so groß ist der der durchschnittliche CO2-Fußabdruck pro Kopf in Deutschland. Fast ein Drittel davon, also 3,4 Tonnen, sind auf den Konsum zurückzuführen. Jeweils 20 Prozent fallen in den Bereichen Wohnen und Mobilität an. Die Ernährungsweise verursacht einen Verbrauch von 1,7 Tonnen CO2. In geringerem Maße sind Strom und die öffentliche Infrastruktur mit 5 bzw. 8 Prozent am CO2-Fuaßbdruck beteiligt. Um die Erderwärmung zu begrenzen, soll der CO2-Fußbdruck in Deutschland langfristig nicht mehr als eine Tonne betragen.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Mit der Kampagne #insurersfortomorrow will der Gesamtverband der Versicherer (GDV) Initiativen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Transformation sichtbar machen. Die LVM ist als eines der ersten Unternehmen mit dabei.
Die Kampagne #InsurersForTomorrow soll zeigen, wie Versicherer schon heute den nachhaltigen Wandel vorantreiben. Die LVM ist von Anfang an mit an Bord: Judith Peters, Bereichsleiterin Nachhaltigkeit, gibt Einblicke ins nachhaltige Handeln des Unternehmens.
Im Rahmen von Video-Portraits werden Menschen innerhalb der Versicherungsbranche vorgestellt, die große Transformationsprozesse begleiten. Damit soll #insurersfortomorrow sowohl für mehr Transparenz sorgen als auch für weiteres Engagement inspirieren.
Hier können Sie den Film über die LVM mit Judith Peters ansehen.
Hier geht’s zur Kampagnenseite von #insurersfortomorrow.